Freitag, 25. Mai 2012
Los Angeles 17.05-20.05
Da unser Stundenplan gegen Ende des Semesters immer mehr an Inhalt verliert, konnten wir am vergangenen Wochenende bereits am Donnerstag nach LA aufbrechen, wo wir endlich ein Baseball- und ein Basketballspiel der LA Lakers zu Gesicht bekommen sollten. Die Hinfahrt nutzten wir dazu, einen Stopp in Malibu einzulegen und die Menschen zu beneiden, die hier direkt am Meer ihre Prachtbauten errichtet haben.



















































In LA ging es dann freitags ins Madame Tussauds (jep auch hier gibts eins, nicht nur in London). Dort trafen wir auf zahlreiche bekannte Gesichter und hatten dementsprechend unseren Spaß ...









































Es folgte ein kurzer Abstecher zum Griffith Observatorium, von wo aus man einen überragenden Ausblick auf LA hat und nachts den Sternenhimmel durch Teleskope betrachten kann ...









Leider konnten wir nicht bis in die Nacht hinein warten, da wir bereits Karten für ein Baseballspiel der Los Angeles Dodgers reserviert hatten. Das Spiel an sich dauerte schlussendlich über 3 Stunden und die Stimmung im Stadion war dementsprechend aufgeheizt, als die Dodgers mit dem letzten Schlag 6:5 das Spiel für sich entschieden. Dass Sport hier einen besonderen Stellenwert hat war mir schon immer bewusst. Aber dass zu jedem Ligaspiel ein anderer Sänger eingeladen wird, um die Nationalhymne zu singen, bei der sich 40.000 Mann im Stadion stolz erheben, naja... Man kanns auch übertreiben... Danach gabs dann aufgrund des 50-jährigen Jubiläums sogar noch ein Feuerwerk, und alle gingen glücklich und zufrieden nach Hause ...































Aufgrund des Jahrhundertspiels ließen wir am Samstag nichts anbrennen und verbrachten den frühen Nachmittag vor dem Fernseher, in der Hoffung bald einen deutschen Championsleague-Sieger feiern zu dürfen. Nach enttäuschenden zwei Stunden ging es dann aber trotzdem voller Vorfreude ab nach Downtown, wo die Los Angeles Lakers ein entscheidendes Playoff-Spiel bestritten. Es wurde uns eine geniale Show geboten, im Rampenlicht ein überragender Kobe Bryant, der die Halle mit über 20.000 Lakers Fans zum Beben brachte. Trotz eines 10 Punkte Vorsprungs über das gesamte Spiel hinweg, ging das Spiel aufgrund einer schwachen Schlussphase mit 100:103 verloren. Das Spiel an sich war allerdings wirklich sehenswert, und mit deutschem Basketball überhaupt nicht zu vergleichen. Dementsprechend hatte nach zweieinhalb Stunden meine Stimme zu leiden. Mit zwei Niederlagen im Gepäck ging es also an diesem Abend nach Hause zu Ted und Berta ...







































Sonntags machten wir uns auf, ein paar schöne Flecken in LA abzugrasen. Unser erstes Ziel war Long Beach, ein wirklich schöner Teil von LA, wo die Queen Mary im Hafen liegt. Darauf folgte ein Abstecher in Venice Beach, ein Ort, den man in Worten kaum zu beschreiben vermag und wo wir eine partielle Sonnenfinsternis beobachten durften. (Bevor jemand auf die Idee kommt, das wäre der Mond)
Zum einen eine Art Fußgängerzone am Strand, rechts davon unmittelbar angrenzend Wohnhäuser, links davon der riesige Strand, Basketballplätze und eine Mukki-Bude unter freiem Himmel. Wo auch immer der Blick hinfällt, man findet nichts, das man je schon einmal gesehen hat. Jeder hier hat seinen ganz eigenen Kleidungsstil, Menschen sitzen im Sand und singen Lieder, hier zieht sich einer einen Joint rein, und dort machen zwei ausgediente Rocker Musik. Ein anderer gibt sich als pensionierter Künstler aus, der mit seinem Hund in einem Zelt wohnt, während zwei Meter weiter die wahre Künstlerin verschiedenste Figuren aus Sand formt. Weiter hinten, mitten im Strand, hat sich eine Menschentraube gebildet. Keine Show, keine Schlägerei, einfach nur Menschen die auf Trommeln Musik machen, dazu tanzen, während andere mit der Wodka-Flasche im Sand sitzen, und die deutschen Touris (wir) ein Video von dem krassen Szenario drehen. Wir bekamen wirklich den Eindruck nicht los, dass hier alle entweder total auf einem Trip sind, oder Normalität einfach ganz anders definiert wird [...]































































































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